Für das (Um‑)Positionieren und/oder Entfernen von Lasten, die stabil getragen werden müssen, verfügt Bomecon über ein umfangreiches Sortiment an Lasttraversen. Diese Lasttraversen bieten zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, um optimal auf die jeweils benötigte Anwendung abgestimmt zu werden. Darüber hinaus lassen sich die Lasttraversen mit anderen Bomecon‑Produkten kombinieren, wie z. B. dem Steker, der I‑Boom, dem Balancer 2D oder 4D sowie dem C‑Haken.
Eine Lasttraverse besteht aus einem oder mehreren Trägern mit Anschlagpunkten. Eine Lasttraverse wird eingesetzt, um:
den Anschlagwinkel / Hebewinkel am Anschlagpunkt zu beeinflussen
die erforderliche Hubhöhe zu reduzieren
die Last auf mehrere Anschlagpunkte zu verteilen
Bei Bomecon verfügen wir über verschiedene Lasttraversen, die eigenständig oder in Kombination mit anderen Produkten eingesetzt werden können und sich exakt nach Kundenwunsch konfigurieren und einstellen lassen.
Mit unseren modularen Lasttraversen bis 50 Tonnen zulässiger Traglast (WLL) stellt Bomecon eine passende Traverse zusammen unabhängig von Anzahl, Position und gewünschtem Anschlagwinkel der Anschlagpunkte, auch bei abweichenden Schwerpunkten.
Lasttraversen werden aus folgenden Komponenten zusammengestellt:
Kupplungsbuchsen – Verbinden Träger kreuzweise oder rechtwinklig, auch mit unterschiedlichen Trägerabmessungen.
Standfüße – Bei mehreren Trägern, die zusammen ein Hebetraversen‑Rahmen bilden, zum stabilen Absetzen der Traverse.
Anschlagpunkte – An verschiedenen Positionen auf den Trägern, zur Befestigung an der Last oder am Kranhaken.
Träger – Basis der Traverse, erhältlich in verschiedenen Abmessungen bis 12 m Länge und 50 t WLL.
Ausziehbare Arme – In eine Kupplungsbuchse einsetzbar; machen die Traverse auf der Baustelle auszieh‑ oder kürzbar.
Sonderanfertigung – Bei Bedarf liefert Bomecon maßgefertigte Kupplungsbuchsen, Anschlagpunkte und Träger.
Die UNP‑Traverse besteht aus zwei UNP‑Profilen mit dazwischenliegenden Anschlagpunkten, die manuell in einem einzigen Handgriff zwischen den Versteifungsrippen auf der Oberseite verschoben werden können.
Flexibilität – Durch die Modularität kann nahezu immer die passende Lasttraverse zusammengestellt werden. In vielen Situationen lässt sich eine Traverse so konfigurieren, dass sie für mehrere Anwendungen geeignet ist. Abhängig vom Traversentyp können zudem viele Anpassungen direkt auf der Baustelle vorgenommen werden.
Begrenzte Hubhöhe – Eine Lasttraverse ist ein einfaches und effektives Mittel, um die erforderliche Hubhöhe zu reduzieren. Diese Hubhöhe stellt oft nicht nur eine Einschränkung für den Kran, sondern auch für das Einbringen von Lasten unter Überdachungen oder Fassadenkanten dar.
Kettenwerk oder Hebebänder – Mit Kettenwerk und/oder Hebebändern kann eine Last ebenfalls an mehreren Punkten angeschlagen werden. Die erforderliche Hubhöhe wird dabei jedoch stark durch den möglichen Anschlag‑ bzw. Hebewinkel an den Anschlagpunkten bestimmt, wodurch häufig mehr Platz benötigt wird.
Heben ohne Anschlagpunkte – Wenn keine Anschlagpunkte vorhanden sind, kann ein Element beispielsweise mit Vakuum, einem Vorrahmen eines I‑Booms, einem Tischhaken oder einem Hebejoch aufgenommen werden.
Die Zusammenstellung und Einstellung der richtigen Produktkombination für eine Hebehrausforderung kann komplex sein. Mit unserer tiefgehenden Fachkenntnis und Erfahrung im Bau‑ und Hebebereich unterstützen wir Sie gerne dabei, die beste Lösung zu finden.
Kontaktieren Sie uns hierfür unverbindlich.