Zusätzlicher Kran – Das Element wird an der Längsseite horizontal gehoben und an der kurzen Seite an einem zweiten Kran angeschlagen. Anschließend wird das Element mit beiden Kranen in der Luft gekippt, woraufhin einer der beiden Krane gelöst und das Element vertikal platziert wird. Diese Methode erfordert zwei Krane und ist daher häufig eine kostenintensive und platzaufwändige Lösung.
Kippbock – Das Element wird horizontal mit einer Ecke in einen abgerundeten Rahmen gestellt und geklemmt. Dadurch liegt der andere Eckpunkt auf dem Boden, anstatt dass die gesamte Seite unterstützt wird, was ein Schadensrisiko mit sich bringt. Beim Kippen wird die gegenüberliegende Ecke stark belastet. Aufgrund der kompakten Bauform ist ein Kippbock weniger stabil und kann sich über den Boden bewegen, weshalb ein ebener und freier Untergrund zwingend erforderlich ist. In manchen Fällen ist diese Lösung dennoch notwendig, etwa bei begrenztem Platz, fehlenden Alternativen oder einem begrenzten Budget. Auf Anfrage ist ein Kippbock auch aus dem eigenen Sortiment erhältlich.
Sand – Das Element wird flach in lockeren Sand gelegt und anschließend an einer Seite angehoben, um es vertikal zu heben. Hierfür ist ausreichend lockerer Sand auf der Baustelle erforderlich. Diese Methode führt häufig dazu, dass Elemente verschmutzen, und kann eine ungleichmäßige Lastverteilung verursachen. Zudem können harte Bestandteile im Sand Schäden hervorrufen. Das Verhalten des Elements im Sand ist schwer vorhersehbar, wodurch unerwartete Bewegungen auftreten können.