Unsere I‑Booms verfügen über ein funkgesteuertes Gegengewichtssystem, das es ermöglicht, sowohl im unbelasteten als auch im belasteten Zustand horizontal ausgerichtet zu arbeiten. Dadurch eignet sich die I‑Boom hervorragend für das Einstecken und Einbringen von Lasten unter einer Fassade.
Mit der I‑Boom können Lasten kontrollierter, präziser und sicherer platziert werden. Damit die I‑Boom optimal zu Ihrer Anwendung passt, kann sie mit verschiedenen Vorrahmen sowie maßgefertigten Lösungen ausgestattet werden.
Der I‑Boom ist, genau wie der Steker eine Gegengewichtsanlage, mit der Lasten kontrolliert unter Überdachungen oder Geschossen platziert werden können. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass das Gegengewicht des I‑Booms funkferngesteuert verfahrbar ist. Dadurch bleibt der I‑Boom sowohl im belasteten als auch im unbelasteten Zustand in derselben Position beim Platzieren oder Anheben der Last, was für maximale Präzision und Kontrolle während des Hebens und Positionierens von Elementen sorgt.
Am I‑Boom können neben Standard‑Anschlagmitteln wie Haken oder Lasttraversen auch vertikale und tragende Rahmen von Bomecon eingesetzt werden, um unterschiedliche Lasten auf verschiedene Arten anzuschlagen und in unterschiedlichen Situationen zu platzieren.
Diese Rahmen und bei Bedarf sogar der gesamte I‑Boom können auf unterschiedliche Weise orientiert werden, um die Last gezielt zu schwer zugänglichen Bereichen zu manövrieren.
Vertikale Vorrahmen ermöglichen es, unterschiedliche Elemente auf folgende Weise mit dem I‑Boom zu verbinden:
Tragfuß – Stützplatte unter dem Element; Absetzen mit wenigen Millimetern Spiel möglich.
U‑Paneel‑Support – U‑förmige Auflage, die ein Wegrutschen verhindert.
U‑Träger‑Support – Aufnehmen über Träger oder Öffnungen.
U‑Klemme – Klemmen und Sichern von Trägern oder Kanten.
Ein‑Haken‑Aufnahme – Aufnehmen mit mindestens zwei Haken, mit Gummischutz zwischen Last und Anschlagmittel.
Vakuum – Verstellbarer Rahmen mit Vakuumsaugern, auch geeignet, um an hervorstehenden Teilen vorbei zu arbeiten.
HSB‑Bügel – Einschraubhaken, die über Träger des Vorrahmens geschoben und nach der Montage entfernt werden.
Schrauben oder Bolzen – Direktes Verschrauben des Elements oder Befestigung mit Muttern und Bolzen.
Ein Element kann mit dem I‑Boom auch hervorragend von unten aufgenommen werden, da diese Maschine sowohl im belasteten als auch im unbelasteten Zustand horizontal ausgerichtet bleiben kann, wenn tragende Vorrahmen eingesetzt werden. Dadurch lassen sich Elemente auch ohne integrierte Hebevorrichtungen platzieren selbst an der Unterseite einer Überdachung.
Gabelträger – Ein Rahmen, auf dem verschiedene Gabelträger montiert und verstellt werden können, sodass Elemente mit Öffnungen für Palettengabeln sicher aufgenommen und platziert werden können.
Bomecon‑Träger – Von Bomecon entwickelte, häufig verstellbare Träger, die Elemente tragen und in vielen Fällen auch sichern bzw. verriegeln können.
Um den gesamten I‑Boom am Haken drehen und Windeinflüsse kompensieren zu können, ist abhängig vom Modell ein Ventilator integriert oder es kann optional ein Orientator ergänzt werden.
Der Vorrahmen des I‑Booms kann auf folgende Arten gedreht bzw. ausgerichtet werden, um Elemente an Hindernissen vorbei zu manövrieren oder beispielsweise rechtwinklig hinter der Fassadenlinie zu platzieren:
Kardangelenk (links‑rechts) – Mit dem Kardangelenk kann der Vorrahmen links‑rechts relativ zum Kopf des I‑Booms schwenken. Da der I‑Boom in der Regel horizontal ausgerichtet ist, kann dies meist einfach manuell erfolgen.
Aktuator (oben‑unten) – Ein Aktuator ist ein elektrischer Linearantrieb zwischen dem I‑Boom‑Rahmen und der Oberseite des Vorrahmens. Durch Verlängern oder Verkürzen des Aktuators wird der Vorrahmen gekippt.
Drehkranz (Drehen um die eigene Achse) – Der Drehkranz befindet sich noch in der Entwicklung und wird bei substanzieller Kundennachfrage weiter ausgearbeitet, sodass der Vorrahmen um die eigene Achse rotieren kann.
Handkettenzüge (Neigung ausgleichen) – Der I‑Boom hängt an einer 3‑ oder 4‑Strang‑Aufhängung, um Neigungen durch Unwucht zu begrenzen, und kann bei Bedarf mit Handkettenzügen korrigiert werden.
Sicherheit – Da der I‑Boom horizontal ausgerichtet bleibt und exakt auf die Kundenanforderung eingestellt und zusammengestellt werden kann, lässt sich die Last optimal kontrollieren und direkt in der Endposition platzieren. Diese hohe Kontrolle und die minimale Anzahl an Arbeitsschritten erhöhen die Sicherheit auf der Baustelle erheblich.
Schadensvermeidung – Mit dem I‑Boom kann die Last mit hoher Präzision eingebracht und platziert werden, wodurch das Risiko von Schäden und unsicheren Situationen auf ein Minimum reduziert wird.
Effizienz – Der I‑Boom spart Kranzeit und Mannstunden, da Elemente in einem einzigen Hub unter einer Überdachung platziert oder entfernt werden können.
Flexibilität – Die zahlreichen Anbauteile und Zubehörkomponenten machen den I‑Boom vielseitig einsetzbar. Dank der verstellbaren Vorrahmen kann eine Konfiguration häufig für unterschiedliche Elemente und Einsatzsituationen verwendet werden.
Steker – Wenn ausreichend Freiraum vorhanden ist, um zwischen belasteter und unbelasteter Position zu kippen und das Hebehilfsmittel nicht horizontal bleiben muss, kann ein Steker eine kosteneffizientere, robustere und einfachere Alternative sein.
Ladeplattform – Eine Ladeplattform stellt eine völlig andere Arbeitsmethode dar, kann jedoch beim Einbringen von Bulklasten, gegebenenfalls in Kombination mit einem Palettenhaken, eine kosteneffizientere Lösung sein.
C‑Haken – Bei Arbeiten unter maximal zwei Geschossen kann ein C‑Haken eine praktische Lösung darstellen. Dieser bleibt – ähnlich wie der I‑Boom – in belastetem und unbelastetem Zustand in derselben Position, bietet jedoch weniger Möglichkeiten für zusätzliche Hilfsmittel wie Rahmen oder Orientierungssysteme.
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